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Weingut Sander Mettenheimer Spätburgunder -S- 2012
16,90 € *
zzgl. 6,90 € Versand

Leider allzu selten öffnet ein Winzer seine Archive, um alte Jahrgänge zu präsentieren. Stefan Sander hat nicht nur ein paar Referenz Flaschen vom 2012 Spätburgunder in seinem Keller zurückgehalten, sondern ist in der glücklichen Lage, eine limitierte Flaschenzahl an ausgewählte Händler weitergeben zu können.  Neben der Tatsache, zu diesem illustren Kreis zu gehören, hat uns die gereifte und ausgewogene Aromatik dieser kleinen Rarität begeistert. Im Glas wirft der ziegelrote Wein schöne braune Ränder und ölige Schlieren. Viel herber Kakao und Schokolade treffen auf dunkle Kirsche, Cassis, gedämpften Rotkohl und Mon Chéri. Dahinter balsamische Noten von gereiftem Essig aus Modena, geräuchertem Speck und schwarzen Oliven. Im Abklang süßes Mandelgebäck und kühle Kräuternoten. Nach zwölf Monaten Lagerung im Barrique und nun fast sieben Jahren Flaschenreife halten sich schmelzige Tannine, eine belebende Säure, Primärfrucht und Sekundäraromatik in perfekter Balance. Ein Wein auf dem Hoch der Trinkreife! Robert Frey vom vinocentral-Team, März 2019

Anbieter: Locamo
Stand: 18.02.2020
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Weingut Sander Grünfränkisch Zeitensprung 2018 Bio
15,00 € *
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Im 1. Jahrhundert n. Chr. erweckt - 1827 entschwunden - 2008 wiederentdeckt - 2018 wiederbelebt Grünfränkisch ist eine historische Rebsorte mit Ursprung in vorrömischer Zeit, die als ausgestorben galt. Sie zeigt einen einzigartigen Weincharakter, der durch die Lagerung in Amphoren unterstrichen wird. Stefan Sander über seinen ersten Grünfränkisch-Jahrgang Fast ehrfürchtig wird man beim Anblick der geöffneten Flasche. Ungefähr so als würde man einem Dodo (Raphus cucullatus) in seinem natürlichen Lebensraum begegnen. Denn beinahe wäre es der historischen Rebsorte Grünfränkisch wie dem flugunfähigen Vogelwesen aus dem 16. Jahrhundert ergangen und sie wäre für immer ausgelöscht gewesen.  Bis zu ihrer Wiederentdeckung 2008 galt die Grünfränkisch-Rebe als verschwunden. Dank dem Forscher Andreas Jung, quasi dem „Indiana Jones“ der verlorenen Rebsorten, und dem Rebveredler Ulrich Martin wurde sie zu neuem Leben erweckt. Stefan Sander aus dem rheinhessischen Mettenheim ist eine*r der wenigen Winzerinnen und Winzer, die sie wieder angepflanzt haben. Strohgelb bis goldgelb steht dieser Wein im Glas, im vielschichtigen Bukett finden sich Passionsfrucht, herbe Grapefruit und Nuancen von Trockenblumen, Stroh und Heu. Hinzu gesellen sich Anklänge an Kochbirne, Fenchel und grüne frische Kräuter wie Schnittlauch, Dill, Zitronenthymian und Koriander. Auch etwas leicht Animalisches ist zu entdecken. Im Mund dann spritzig frisch und zugleich, durch die Lagerung in der Amphore, cremig soft auf der Zunge. Spürbares Säurespiel und eine im Allgemeinen leider nur selten wahrnehmbare feine, adstringierende, leichte Bitternote und Salzigkeit als lang anhaltender Abgang. Für einen fast schon Totgesagten ein überaus lebendiger und präsenter Wein! Robert Frey vom vinocentral-Team, November 2019

Anbieter: Locamo
Stand: 18.02.2020
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